Category: Interviews

Telefoninterview mit Klaus Eck

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Interviewpartner Klaus Eck von PR-Blogger.de

Am Freitag hatte ich ein tolles Gespräch mit Klaus Eck, Herausgeber von PR-Blogger. Eck ist seit 15 Jahren im Internet-Business tätig und berät seit neun Jahren Unternehmen im Bereichen Social Marketing und Online Reputation Management. Zu seinen Kunden gehören NGOs, wie etwa Greenpeace und WWF, Schönheitschirurgen oder Hotelbesitzer.

Inhalt des Gesprächs:

Klaus Eck erzählt darüber, welche Rolle Testimonials bei NGOs spielen, wenn sie zum Beispiel in Kampagnen eingesetzt werden. Auch gibt er seine Meinung über neue Geschäftsmodelle, wie das Internetportal betterplace.org Preis, das den Spendern 100 Prozent Transparenz über die Verwendung der Gelder bittet. Ein weiteres Thema ist der zaghafte Umgang von NGOs mit dem Web 2.0. Zum Schluss spricht Klaus Eck über neue Kommunikationstrends. Es war auf jeden Fall spannend!

Part I: Die Rolle der Promis bei NGOs und die Wirkung von Non-Profit-PR

Part II: Das Geschäftsmodell “betterplace.org” und die neuen Trends in der Web 2.0-Welt


Skype-Interview mit Gerald Czech vom Roten Kreuz

Letzte Woche hatte ich die Gelegenheit, Gerald Czech vom Österreichischen Roten Kreuz via Skype zu interviewen. Gerald Czech ist für die externe Kommunikation im Web 2.0 für das Rote Kreuz verantwortlich und bloggt seit anderthalb Jahren regelmäßig. Der Österreicher kommt aus dem Bereich der Öffentlichkeitsarbeit und verfügt über Zehn Jahre Berufserfahrung.

Inhalt des Interviews:

Gerald Czech

Gerald Czech

Ich habe Herrn Czech gefragt, welche Gründe es für den Einsatz moderner Medien (Twitter, Facebook, Blogs) für das Rote Kreuz in Österreich gibt. Auch, welche Erfahrungen er mit dem Bloggen bislang gemacht hat und ob er eine bestimmte Zielgruppe dabei anstrebt. Ein weiteres Thema war  das Erdbeben in L´Aquilla (Italien), denn das Rote Kreuz hat für dieses Ereignis eine Unterseite auf ihrer Webpräsenz eingerichtet, wo aktuelle Nachrichten und Links rund um das Erdbeben täglich zusammengestellt werden. Dabei wollte ich in Erfahrung bringen, welche Ziele sie – neben der Information an sich – noch verfolgen.

Das gesamte Interview ist hier zu hören

Meine ersten Interviews

Am kommenden Dienstag werde ich mich auf den Weg nach Bonn machen, um zwei Interviews zu führen. Von einem Interview zum nächsten zu laufen, kann Stress bedeuten, aber was tut man nicht alles für sein Projekt? Hoffentlich finde ich dabei noch die Gelegenheit, um ein paar persönliche Worte mit meinen Kontaktpersonen wechseln zu können.


Erste Station:
Deutscher Entwicklungsdienst

Meine erste Station wird der DED sein. Dort werde ich mit meiner Neugier und meinen Fragen auf den Leiter der Regionalgruppe Naher Osten/Zentralasien des DED, Dr. Andreas Schneider, treffen. Bereits die Telefonate mit Dr. Schneider sind sehr freundlich und entspannt verlaufen und er zeigte sich sehr an meinem Projekt interessiert. Zufälligerweise habe ich herausgefunden, dass er noch bis vor kurzem in Afghanistan war, was mich natürlich brennend interessiert. Etwas Besseres konnte mir nicht passieren.

Es ist bestimmt interessant zu erfahren, wie der DED mit einer Bevölkerung kommuniziert, von denen rund 90% der Menschen weder lesen noch schreiben können. Wie werden zum Beispiel Kampagnen in Afghanistan den Menschen vermittelt? In wieweit ist die Bevölkerung mit der Welt des Web 2.0 vertraut? In welchem Maße ist das Internet als Kommunikationsmittel in diesem Land verbreitet? Kampagnen oder Kommunikationsstrategien laufen nicht immer einwandfrei - und hierzu möchte ich wissen, welche Schwierigkeiten die Aktivitäten mit sich bringen können.
Natürlich möchte ich noch sehr viel mehr wissen, aber das wird sich sicherlich im Verlauf des Gesprächs entwickeln.


Zweite Station:
Bonner International Center for Conversion

Durch die eng aufeinanderfolgenden Interviews wird der Dienstag relativ stressig, aber schließlich muss sich der Weg von Darmstadt nach Bonn auch lohnen. Der zweite Interviewpartner, der mir Rede und Antwort stehen möchte, heißt Wolf-Christian Paes von der Organisation BICC. Mit dieser Organisation hatten wir im letzten Semester erfolgreich ein Kooperationsprojekt an der Hochschule durchgeführt. Wir konzipierten für BICC eine multimediale Webseite zur Wanderausstellung „Rohstoffe für eine gerechte Welt“ und setzten diese im Internet um. Dazu habe ich ein kurzes Interview mit Herrn Peter J. Croll, Direktor des BICCs, geführt. Nähere Informationen zu diesem Projekt sind im PR-Fundsachenblog zu finden.
Das BICC ist eine gemeinnützige Nichtregierungsorganisation mit dem Ziel, Frieden und Entwicklung in Krisenregionen zu fördert. Die Organisation ist überwiegend in afrikanischen Ländern, wie zum Beispiel im Südsudan, tätig.

Von Herrn Paes möchte ich erfahren, was notwendig ist, um Frieden in einem fremden Land zu fördern. Ein Land, das hoch gefährlich sein kann und historisch von Kriegen und Aufständen gezeichnet ist. So betreiben z. B. die meisten Menschen in Afrika Selbstjustiz mit Kleinwaffen, die aus der Nachkriegszeit übrig geblieben sind. Ich möchte herausfinden, wie BICC in den Ländern ihre Friedensbotschaft kommuniziert. Gehen die Mitarbeiter von BICC etwa von Haus zu Haus, um Kleinwaffen einzusammeln, um so den Frieden zu fördern? Oder bieten sie Workshops zur Aufklärung der Bevölkerung an?

Beide Gespräche werden sicherlich hoch interessant und spannend sein. Die Interviews werden aufgezeichnet und bald auf diesem Blog zu sehen sein.

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